Baumsingen mit dem Partnerschafts-komitee

 

Vielleicht eine neue Tradition - das gemeinsame Ziehen von Baum zu Baum und Singen von Weihnachtsliedern, danach ein gemütlicher Ausklang - am Tag nach den Festtagen, wenn der Weihnachtsstress gewichen ist. Noch einmal bewusst unseren schönen 0rtskern in Festbeleuchtung bewundern, die ausklingende weihnachtliche Stimmung gemeinsam mit Anderen auf sich wirken lassen.

 

Trotz der Kälte und riesiger Schneeberge sind am 27. Dezember 2010 wieder viele Bürger unserer Einladung gefolgt. Wir werden deshalb auch 2011 dazu einladen. Wir bedanken uns beim Posaunenchor, der unser Singen stimmungsvoll und festlich geleitet hat, Herrn Pfarrer i. R. Sengenberger und Herrn Rainer Verne, der in der Vorweihnachtszeit sogar einige französische Weihnachtslieder mit einem Kreis von interessierten Sängern und Sängerinnen einstudiert hat.

 

Charlotte Krämer

Jugend aus Irigny in Gochsheim

 

Bonjour les jeunes!

 

Am Abend des 21. August freuten sich 17 junge Gochsheimer mit ihren Familien auf ebenso viele junge Franzosen aus Irigny. Im Rahmen des Jugendaustausches Gochsheim – Irigny lag eine spannende Woche voller Aktivitäten vor ihnen.

 

So verbrachten sie einen verregneten aber dennoch schönen Tag im Freizeitpark Geiselwind und besuchten Bamberg mit seinem Dom und der schönen Altstadt sowie das Levi-Strauss-Museum in Buttenheim. Eine Nachführung bei der Mainpost in Würzburg führte alle in die Welt des Zeitungsdruckes ein.

 

Sportlich wurde es am Mittwoch. Bei schönem Wetter konnten sie mit Kanus die Saale entlang paddeln. Einige fielen unfreiwillig ins kalte Nass und die anderen sprangen am Ende selbst zur Abkühlung hinein. Auf jeden Fall hatten alle viel Spaß.

 

Ein Steigerwald-Tag führte die Jugendlichen zusammen mit ihren Betreuerinnen Karin Leubner und Iris Hiller ins Freilandmuseum Bad Windsheim. Dort kochten sie in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert in alter Weise auf offener Feuerstelle Käsenockerln mit Kirschsoße, die sich alle danach gut schmecken ließen. Eine kurze Wanderung führte die Gruppe zu einem Picknick auf idyllischer Waldwiese und schließlich zu 3 Pferdekutschen, mit denen eine Fahrt durch den Steigerwald begann.

 

Am letzten Tag konnten sie bei einer Stadtrallye durch Schweinfurt beweisen, wie gut sie die Denkmäler der Stadt kennen. Bei einem Grillfest am Abend kamen alle Gäste und Gastfamilien noch einmal zusammen. Man tauschte neu gewonnene Sprachkenntnisse und Erfahrungen aus.

Um 22.00 Uhr verabschiedeten die Gochsheimer ihre Freunde aus Irigny mit dem Versprechen, sich im April 2011 in Frankreich wieder für eine spannende Woche zu sehen.

Das Partnerschaftskomitee bedankt sich bei den vielen freiwilligen Helfern,
die in diesem Jahr den erlebnisreichen Jugendaustausch erneut möglich

gemacht haben.

 

Iris Hiller

Himmelfahrts- wochenende in Lissabon (Mai 2010)

 

Die 4. gemeinsame Hauptstädtereise verlief trotz umherirrender Aschewolken planmäßig. In Lissabon hatten die französischen Freunden alles bestens vorbereitet und es gab ein herzliches Wiedersehen zwischen 24 Gochsheimern und 13 Irignois.

 

Nach ersten Erkundungen im Zentrum von Lissabon und dem Abendessen mit ausgiebigen Unterhaltungen freuten sich alle aufs Bett.

 

Am nächsten Morgen ging es mit Bus und Reiseführer gen Norden. Zuerst Óbidos, malerisches, mittelalterliches Städtchen mit vollständiger Festungsmauer. Nächste Station: Alcobaça mit beeindruckendem Zisterzienserkloster. Anschließend Nazaré, Fischerstädtchen auf zwei Ebenen (obere auf 110 m) mit weitem, flachen Sandstrand. Dritter Ort war das Kloster von Batalha, Denkmal des Sieges über Kastilien in 1385. Der Wallfahrtsort Fátima bildete 20 km weiter den Abschluss, aber sicher nicht den Höhepunkt der Besichtigungen.

 

Der Samstag Vormittag führte zu Fuß durch die Altstadt. Am freien Nachmittag lockten bevorzugte Ziele wie Hieronymus-Kloster, Handelsplatz und Tejo-Ufer etc. Abschluss des Tages war ein Fado-Abend.

 

Am Sonntag wurde entweder die Burgruine besucht (herrlicher Ausblick) oder die Atmosphäre im botanischen Garten genossen. Dort gab es zum Abschied der Gochsheimer heftige Umarmungen. Die Irignois blieben noch bis Montag.

 

Ausführlicher Bericht siehe anhängende Datei.

 

Rolf Pontes

Bericht Lissabonreise 2010.pdf
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